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Kommunen entscheiden demnächst über die Streckenführung

Keine neue Spurlinie für M 7

"Es spricht nichts dagegen, den Abschnitt Fonyód-Csisztapuszta der geplanten Autobahn M 7 zu bauen", teilte Dr. Bakonyi István, Direktor des Investors Nationale Autobahn AG mit. "Entlang der Spurlinie der geplanten Autobahn gab es im genannten Abschnitt deshalb Probleme, weil das Moorgebiet unter Naturschutz steht. Nur bei Einhaltung bestimmter Forderungen wurde nun erlaubt, die Autobahn hier weiterzubauen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Straße auf Pfeiler gesetzt, zu den Mehrkosten gibt es noch keine genauen Berechnungen." Hompasz Gyula, Direktor der Umweltschutzaufsicht Westtransdanubien, hält noch weitere Untersuchungen zum Bau der Straße ohne Beschädigung des Moores für notwendig. Die Direktion des als Fachbehörde ins Genehmigungsverfahren einbezogenen Naturschutzparks Duna-Dráva (Donau-Drau) vertritt ebenfalls diesen Standpunkt. Zur Entscheidung der Frage wird eine detaillierte Wirkungsstudie angefertigt.

Den Aussagen des Leiters der Stadtwirtschaft Fonyód, Sánta János, zufolge, wurde bei Abstimmungen in den letzten Monaten die Streitfrage um die Spurlinie der Autobahn beigelegt. Die Bevölkerung des Ortes hatte in mehreren Anläufen versucht, die Spurlinie näher an den Ort heranführen zu lassen. In einer Variante wäre dabei die Autobahn bis auf sieben Meter an ein eben renoviertes Schloß herangekommen. Der Investor verhandelte auch mit dem Bürgermeisteramt, das die Bitte des Eigentümers dieser Immobilie unterstützte und sich für die alte Varinate stark machte. Dementpreched wird die Autobahn M7 einige hundert Meter von Fonyód entfernt und damit die Ausdehnung der Stadt nicht beeinträchtigend, über dem geschützten Moorgebiet hinweg am südlichen Ende der Stadt vorbeiführen.

"Auch am empfindlichsten Punkte des Autobahnbaues, im Abschnitt Körös-hegy, konnten wir zu einer Einigung und zur Festlegung der Spurlinie kommen", bekräftigte Dr. Bakonyi István. "Im Raum Balatonföldvár-Köröshegy wurde mit den Betroffenen eine mündliche Vereinbarung geschlossen. Innerhalb der nächsten Wochen werden die Bürgermeisterämter ihre Abgeordneten über die zwei zur Diskussion stehenden Varianten abstimmen lassen. Danach hat das Ministerium die Spurlinie zu bestätigen. Das Genehmigungsverfahren geht aufgrunddessen, daß die Kommunen und Abgeordneten mit dem Investor zusammenarbeiten, wesentlich schneller voran als gewöhnlich. So ist es gut vorstellbar, daß der Bau des Abschnittes Südbalaton der M 7 bereits vor der in der Regierungsverordnung genannten Frist begonnen werden kann." Hauptbedingung dafür ist die Vorlage der Genehmigung des Umweltschutzes, womit die Baugenehmigung auch abschnittsweise eingeholt werden kann. Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin über die Entwicklung des für die Region sehr bedeutenden Bauvorhabens informieren. Török Tünde - Népszabadság

 

Die Online-Veröffentlichung des Beitrags erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Balaton Zeitung

 

 

 

 

 

 

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