Eine vielseitige Geschichte zeichnet Nagykanizsa aus: schon zur Urzeit war die Stadt bewohnt. Später kamen dann auch die Römer. Erstmals taucht der Name Kanizsa 1245 im Verleihungsdekret von Adalbert des IV, als "Knysa" auf - was soviel heisst wie: Es gehört dem Fürsten/Herzog.
In einem Dokument deutet alles darauf hin, dass Kanizsa einstmals auch eine Burg hatte. Unter der Führung von Burghauptmann György Thúry spielte die Burg eine wichtige Schutzrolle gegen die Türken. Nach der 1690 erfolgten Befreiung wurde die Burg leider abgerissen. Jedoch wurden aus den Burgsteinen um 1700 viele Gebäude neu aufgebaut.
Sehenswürdigkeiten gibt es viele in Nagykanizsa: z.B. Die Kirche der Unterstadt, angeblich wurde das Weihwasserbecken aus einem türkischen Grabstein gehauen, oder das älteste Gebáude der Stadt, es beherbergt heute das György Thúry Museum - im Hof steht ein Brunnen aus der Türkenzeit, der noch heute funktioniert. Ein neuzeitliches Denkmal aus 1998 bewahrt das Andenken der Burg.
Nagykanizsa verfügt über unzáhlige Grünanlagen - und man spürt das Andenken an "alte Zeiten" wenn man durch die hügeligen Strassen schreitet. Am Hauptplatz findet sich das Wahrzeichen von Nagykanizsa, das Vasemberház - das Haus des Eisen-Mannes. Diese Stadt bietet viel Kultur, gastronomische und traditionelle Programme. Im April findet "Der Tag der Stadt" statt - Stelzbeinspiele für Jung und Alt. Auch reichlich Jazzkonzerte werden jeden Jazzfreund erfreuen, besonders das Cserfõ Jazzfest im Juli und das Internationale Jazzfestival im Oktober.
Nicht genug der Feste und Feiern: Wein- und Dödöllefestival gibt es auch. In dieser Gegend kommen auch sportliche Besucher nicht zu kurz: Fahrradwege, Reiten, Wandern - gibt es zur Genüge. Und für die, die lieber auf dem Wasser Zeit verbringen: der am Stadtrand liegende See lädt zum Rudern, Angeln - und im Winter auch zum Schlittschuhlaufen ein.
Informieren Sie sich auf der Google-Maps über die Lage von Nagykanizsa